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Was ist BIO-Baumwolle?
 

Organic cotton ist der eingedeutschte Begriff für Baumwolle, welche gegeben der Richtlinien des ökologischen Landbaus produziert wird. BIO-Baumwolle ist nicht-genetisch-modifizierte Pflanzen, heißt sie werden ohne synthetische Stoffe wie Chemikalien oder Pestizide gezüchtet und geerntet.

Wie wird BIO-Baumwolle hergestellt?
 

Bio-Baumwolle wird nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus produziert. Im Gegensatz zum konventionellen Baumwollanbau ist der Einsatz von chemischen Pestiziden und Düngemitteln verboten. Bio-Baumwolle wird abwechselnd mit anderen Pflanzenarten angebaut, diese vielfältigen Fruchtfolgen tragen dazu bei, die natürliche Bodenfruchtbarkeit zu erhalten. Damit wird gleichzeitig die Anfälligkeit für Pflanzenkrankheiten und Schädlinge reduziert

 

BIO-Baumwolle besser für die Umwelt?
 

Ist BIO-Baumwolle besser für die Umwelt? Da BIO-Baumwolle grundsätzlich besser ist als herkömmliche Baumwolle, ist sie definitiv besser für Mensch und Umwelt. Insgesamt wird bei der Herstellung von BIO-Baumwolle weniger Wasser verwendet als bei der herkömmlichen Baumwolle. BIO-Baumwolle wird übrigens per Hand geerntet, heißt im Umkehrschluss das wesentlich weniger CO₂ ausgestoßen wird.

 

BIO-Baumwolle besser für die Umwelt?
 

Es gibt allein durch Haptik oder Aussehen keine Möglichkeit zu erkennen, ob etwas aus BIO-Baumwolle oder herkömmlicher Baumwolle hergestellt ist. Es gibt daher Kennzeichnungen die bestätigen, dass ein Produkt von einem unabhängigen Dritten biologisch zertifiziert wurden.

Danach wird es aber etwas komplizierter, denn nicht alle Länder regeln die Kennzeichnung von BIO-Textilien gleich. In den USA wird beispielsweise BIO-Baumwolle anerkannt, wenn der Anbau bestimmte Bundesnormen wie (USDA/NOP) für den Anbau und die Ernte von Pflanzen erfüllt, während das Ecolabel der Europäischen Union einen Mindestgehalt angibt, entweder an ökologischer Baumwolle oder an Baumwolle, die nach den Grundsätzen des integrierten Pflanzenschutzes (IPS) angebaut wird, vorschreibt. 

Viele andere Länder haben allerdings keine Rechtsgrundlage für die Kennzeichnung von Textilien als ökologisch.


 

Vor- und Nachteile von BIO-Baumwolle
 

     Vorteile:
- BIO-Baumwolle verbraucht im Gegensatz zu herkömmlicher Baumwolle 91% weniger Frischwasser und 62% weniger Energie.
- Zeitgleich wird der Einsatz von Pestiziden oder anderen Chemikalien komplett gemieden.
- BIO-Baumwolle wird unter fairen Bedingungen hergestellt und weiter verarbeitet.

     Nachteile:
- Da BIO-Baumwolle nicht genetisch verändert wurde, haben diese Kulturen weniger Ertrag pro Pflanze und brauchen somit auch mehr Anbau fläche.
- Auch die Mehrkosten, die mit der zusätzlichen Sorgfalt und den Produktionskosten verbunden sind, sind wesentlich höher als bei herkömmlicher Baumwolle.



 

Welche Produkte werden aus Bio-Baumwolle hergestellt?
 

Bio-Baumwolle ist aus unserem Alltag gar nicht mehr wegzudenken. Typische waren wie beispielsweise Pullover, Schlafanzüge, Unterwäsche, Bademäntel, Handtücher, Taschen oder Kissenbezüge. Aber auch Banknoten, Papier, Fischnetze aber auch Feuerwehrschläuche werden aus Baumwolle hergestellt. Man kann also sagen, dass doch recht viel aus Baumwolle (Bio-Baumwolle) hergestellt werden kann.

 

Wo kommt BIO-Baumwolle eigentlich her?
 

Weltweit wird Baumwolle in über 50 Ländern kommerziell produziert, aber nur in 19 Ländern wird BIO-Baumwolle angebaut (Stand 2017). Die derzeit dominierenden Produzenten sind Indien, China, die USA, Brasilien und Pakistan. Europa bezieht unter anderem viel Baumwolle aus der Türkei. Die Faser wächst beispielsweise aber auch in Usbekistan, Turkmenistan, Argentinien und mehreren Ländern Westafrikas.

In sehr vielen Schwellen- und Entwicklungsländern ist Baumwolle ein extrem wichtiges Wirtschaftsgut. Aber von Millionen Menschen sind direkt oder indirekt von der Baumwollindustrie abhängig


 

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